Billige Autovermietungen in Oslo
Oslo im Überblick:
Oslo ist die Hauptstadt Norwegens und hat durch zahlreiche Eingemeindungen und stetiges Bevölkerungswachstum mittlerweile rund 550.000 Einwohner, wobei der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung bei 23 % liegt (Stand Januar 2006). Im Großraum Oslo wohnen etwa 1,4 Millionen Einwohner. Die Stadt ist mehr als 1.000 Jahre alt. Sie bildet heute eine eigenständige Fylke (Verwaltungsbezirk) und ist zugleich Verwaltungssitz der benachbarten Fylke Akershus. Laut einer Studie des Economist löste Oslo im Januar 2006 die „Stadt“ Tokio als teuerste Stadt der Welt ab, die bis zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre diese Position eingenommen hatte. In der Heimskringla, einer Geschichte der norwegischen Könige, behauptet der isländische Gelehrte Snorri Sturluson, dass Oslo im Jahr 1048 von König Harald III. gegründet wurde. Ausgrabungen der jüngeren Zeit haben indes christliche Gräber aus der Zeit um 1000 zum Vorschein gebracht. Aus diesem Grund beging die Stadt im Jahr 2000 ihr tausendjähriges Jubiläum, während 1950 erst der 900. Geburtstag begangen wurde. Die Mittelalterliche Stadt hatte zwei Burgen, den Königshof und die Bischofsburg. Innerhalb der Stadtmauern gab es neun Kirchen, darunter St. Clemens und die Hallvardskathedrale. Es gab ein Hospital und etwa 400 Stadthäuser von Kaufleuten und Handwerken. Die Wohnhäuser waren aus Holz. König Håkon V. machte 1299 Oslo zur Hauptstadt Norwegens und ließ die Festung Akershus errichten. Er sorgte für eine Reihe von Bauaktivitäten, wie beispielsweise die Errichtung der St. Marienkirche. Oslo entwickele sich im Hochmittelalter zu einer wichtigen Kaufmanns- und Residenzstadt. Die Einwohnerzahl verdoppelte sich auf 3500. 1308 wurde Oslo von Herzog Erik av Södermanland geplündert und niedergebrannt. Die noch unfertige Festung Akershus hingegen überstand die Belagerung. Die Stadt wurde wiederholt von Stadtbränden heimgesucht, jedoch immer wieder aufgebaut. Nach der Reformation verfielen das Kloster und die meisten der zahlreichen Kirchen. Nach den Bränden wurden diese Gebäude abgetragen und die Steine für andere Bauzwecke verwendet. Währen der schwedischen Belagerung 1537 brannte die Stadt abermals. Nach dem großen Brand von 1624 wurde die Stadt jedoch nicht mehr wieder aufgebaut sondern auf Befehl des dänischen Königs Christian IV., Norwegen war zu dieser Zeit Provinz Dänemarks, näher an die Festung Akershus verlegt. Die neugebaute Stadt wurde nach dem Idealbild der Renaissance mit rechteckigen Quartieren und breiten Straßen errichtet und erhielt eine Festungsanlagen mit Bastionen. Die Häuser baute man nun in Stein oder ausgemauertem Fachwerk um das Ausbreiten von Bränden zu verhindern. Gleichzeitig erhielt die Stadt den Namen Christiania, nach dem König Christian IV. Das alte Oslo (Gamlebyen) lag außerhalb der Stadtmauern von Christiania und wurde trotz königlichen Verbots wieder besiedelt, hauptsächlich von Armen und Landlosen, die sich das teure Leben im modernen Christiania nicht leisten konnten. Dänemark-Norwegen war in den Napoleonischen Kriegen mit Frankreich verbündet und Dänemark musste in Folge dessen Norwegen an Schweden abtreten. 1877 änderte sich unter dem schwedisch-norwegischen König Oskar II. die offizielle Schreibweise in Kristiania, und erst 1924, zwanzig Jahre nach Eigenständigkeit Norwegens, wurde beschlossen, der Stadt (nach 300 Jahren) zum 1. Januar 1925 wieder den ursprünglichen Namen Oslo zu geben. Das monumentale Rathaus von Oslo, dessen Errichtung Jahrzehnte, nämlich von 1915 (erster Architektenwettbewerb) bis zur Fertigstellung 1950 in Anspruch nahm, kann als Symbolbauwerk der neu gewonnen Unabhängigkeit gelten. Oslo bedeutet übersetzt entweder „Ebene der Götter“ oder „Ebene unterhalb des Hügels“ – letzte Klarheit darüber ist nicht mehr zu erlangen. Ein Kosename der Stadt ist Tigerstaden (Tigerstadt), nach einem Gedicht von Bjørnstjerne Bjørnson („Sidste Sang“, 1870). In diesem Gedicht wird Oslo als gefährliche und unbarmherzige Stadt beschrieben. Vor dem Rathaus und vor dem Bahnhof erinnern Tigerskulpturen an diesen Namen, der seinen negativen Klang inzwischen verloren hat. Das auf den ersten Blick ungewöhnliche Stadtwappen zeigt den heiligen Halvard, der versucht hatte, eine Frau vor Gewalttätern zu retten, dann aber von diesen mit Pfeilen durchbohrt und mit einem Mühlstein beschwert ertränkt worden ist. Die Universität Oslo ist mit etwa 30.000 Studenten die größte des Landes und wurde 1811 nach Vorbild der Humboldt-Universität zu Berlin gegründet. 1952 fanden die Olympischen Winterspiele in Oslo – u. a. am berühmten Holmenkollen – statt.